Die Voraussetzung dafür besteht darin, die Entwicklungsbedingung zu kennen. Klassische pädagogische Ansätze, Allgemeines, Waldorfkindergarten: Grundlagen und Grundanliegen, https://www.kindergartenpaedagogik.de/fachartikel/paedagogische-ansaetze/klassische-paedagogische-ansaetze-allgemeines/163, Soziale und emotionale Erziehung, Persönlichkeitsbildung, Geschlechtsbezogene Erziehung, Sexualerziehung, Gesundheits- und Ernährungserziehung, Sinnesschulung, Naturwissenschaftliche und technische Bildung, Umweltbildung, Sprache, Fremdsprachen, Literacy, Kommunikation, Medienerziehung, informationstechnische Bildung, Maker Education, Maker-Mentalität, Makerspaces und Medienkompetenzen, Kunst, ästhetische Bildung, bildnerisches Gestalten, Basteln, Sonstige Bildungsbereiche bzw. wird eine solche durchschaubare und elementare Welt immer wieder Ausdruck der Souveränität des Menschen, der frei in ihr gestaltet und ihr ihren Sinn gibt. Die vielen wiederkehrenden Jahresfeste geben dem Jahr ihre zeitliche Ordnung, und es ist immer wieder erstaunlich zu beobachten, wie tief die Kinder das Gefühl auch für solche großen Jahresrhythmen verinnerlicht haben und erwartungsvoll auf ein Fest zuleben, obwohl noch kein Wort in dem aktuellen Jahr über das Fest verloren ist. Wenn auch die meisten Waldorfkindergärten rechtlich selbständige Organisationsformen besitzen, besteht auch hier eine differenzierte Vielfalt: so gibt es Kindergärten in staatlicher oder städtischer Trägerschaft oder in der rechtlich-sozialen Zusammenarbeit mit Waldorfschulen. Das Konzept ist vielmehr eine Lebenseinstellung, die weitaus komplexer ist. Waldorfpädagogik im Kindergarten: Amazon.de: Saßmannshausen, Wolfgang: Bücher Wählen Sie Ihre Cookie-Einstellungen Wir verwenden Cookies und ähnliche Tools, um Ihr Einkaufserlebnis zu verbessern, um unsere Dienste anzubieten, um zu verstehen, wie die Kunden unsere Dienste nutzen, damit wir Verbesserungen vornehmen können, und um Werbung anzuzeigen. Barz 1984; Lippert 2001; Rudolph 1987, S. 99 ff. Jede Mutter, jeder Vater weiß, dass Kinder leichter in den Schlaf kommen, wenn sie täglich etwa zur selben Zeit Schlafen gehen. 11,00 € Nur noch 1 auf Lager. Hier hatte er allerdings lediglich einen Gaststatus, da er die Matura in Latein nicht abgelegt hatte. So ist bzw. Demnach handelt es sich bei einem Kind im ersten Jahressiebt in erster Linie um ein nachahmendes Wesen, das die Verhaltensweisen der Erwachsenen nachahmt. Taschenbuch. Die Waldorfpädagogik möchte die wesentlichen Grundbedürfnisse des kleinen Kindes aufgreifen und ihm sein Recht auf Kindheit bewahren. In formeller respektive rechtlicher Hinsicht ordnete jedoch der Strukturplan des Deutschen Bildungsrates erst im Jahre 1970 Waldorfkindergarten: Grundlagen und Grundanliegen der Briefträger mit der Post hereinschaut, gegebenenfalls das Reparieren kaputter Gegenstände, das gemeinsame Singen und Erzählen, das Feiern von Festen, "wie sie gerade fallen". Im Alter von sieben Jahren etwa hatte er eine Vision, in der er sah, wie seine Tante an einem weit entfernten Ort Suizid beging. Waldorfpädagogik stellt das Kind mit seinen Bedürfnissen in den Mittelpunkt. Vorbild und Nachahmung sind die "Zauberworte", die dieses Verhältnis charakterisieren. Im Kern ist es die Bemühung um die Offenheit, die jeweilig erlebte Situation des Kindes und der Kinder zum immer wieder neu entscheidenden Element der Gestaltung des pädagogischen Lebens werden zu lassen; alle Forschungen über Entwicklungsgesetze und Bedingungen des menschlichen Werdens haben insofern Gültigkeit und wirkende Bedeutung, als sie in der realen Begegnung zwischen den Erzieherinnen und Erziehern und den Kindern immer wieder "neu geboren" werden. Des Weiteren trat Steiner als Herausgeber der Werke von Jean Paul, eines deutschen Dichters, und des Philosophen Arthur Schopenhauer in Erscheinung. Dies gilt insbesonders für die Erziehungspartner Eltern. Hier wird nun mit interessierter Praxisnähe, aber zugleich mit der Distanz dessen … In der Waldorf Pädagogik lässt man dem Kind bewusst viel Freiraum bei dieser Tätigkeit. Alle Konzeptionierung der Arbeit hat ihren Zielpunkt in der Interessens- und Bedürfnislage der Kinder. Kinder ahmen von Natur aus Dinge nach, sei es in Bezug auf Sprache oder dem Kopieren von Tätigkeiten. Die ErzieherInnen im Kindergarten sollen sich zwei Gesichtspunkte zueigen machen: 1. ein tiefes Verständnis des Kleinkindes entwickeln; 2. die frühe Kindheit als Teil eines lebenslangen Wachsens und "Sichentwickelns" begreifen. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen. Weil jedes dieser verschiedenen Glieder in bestimmten Zeitpunkten die übersinnliche Hülle verlassen – was in einem Abstand von sieben Jahren erfolge - wird die Entwicklung eines Kindes auch in sogenannte Jahrsiebte eingeteilt, also in Abschnitte von jeweils sieben Jahren. Im Greifen stellt es erstaunt fest, dass die Schale nicht an ihrem Platz steht. Zwar sind Waldorfschulen weltweit fachlich anerkannt und als Schulen in freier Trägerschaft verfassungsrechtlich den staatlichen Schulen gleichgestellt. In solch einem tragenden Rahmen kann das Kind sich frei bewegen und sicher in seinem Leben - dem Spiel - selbständig gestalten. Das Kind lernt nicht in der Distanz seiner selbst zu den Ereignissen, sondern in der Eingebundenheit in diese. Denn das individuell Einmalige zeigt sich in jedem Lebensalter in einer anderen Gestalt. Die Erfindung des Rades . Dass der Unterricht mit einem Schwerpunkt auf die künstlerischen und handwerklichen Fähigkeiten hin ausgerichtet ist, hat folgenden Hintergrund: Dadurch soll einerseits der Willen des Kindes differenziert ausgebildet werden, andererseits dient dies der lebenspraktischen Orientierung. Das zweite Heft für die Waldorfpädagogik für die Kindheit von 3 bis 9 Jahren heißt: "Bildungziele, Bidlungsbereiche, Bildungsbedingungen". Meistens sind es Eltern, die den originären und primären Anstoß für die Bildung einer Gründungsinitiative geben; in anderen Fällen sind es Pädagogen oder aber auch Menschen, die weder als Eltern noch mit Blick auf ein eigenes Arbeitsfeld Initiatoren von Gründungen werden. müssen von den Menschen formuliert werden, die betroffen sind. Kinder bis zum siebten Lebensjahr lernen aufgrund des Interesses an den tagtäglichen Vorgängen … Grundprinzip der Waldorfpädagogik, deren Begründer R. Steiner war, ist die Nachahmung. Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Sie entstanden in den Jahren 2000 bis 2015. Von großer Bedeutung ist natürlich die Frage, wie der Mensch in den verschiedenen Zeiten seines Lebens lernt. Wie alles anfing 1.1 Rudolf Steiner - Biografie und Lebenswerk 1.2 Der Pädagoge Rudolf Steiner 1.3 Waldorfpädagogik aus dem Sozialimpuls der Anthroposophie 2. In fünf Er versuchte, nach dem Sinne der sozialen Dreigliederung die Grundsätze der Brüderlichkeit im Wirtschaftsleben, die Gleichheit in politischen Gemeinschaften und die Freiheit der Kultur in der Praxis umzusetzen. Die einzelnen Spielszenen unterliegen einer ständigen lebendigen Entwicklung, der Bezug zum Ganzen ("Zirkus") bleibt jedes Mal erleb- und erkennbar. Für Ihre Verweildauer im Online-Shop der Verlage Freies Geistesleben und Urachhaus setzen wir sogenannte Session-Cookies, die für den technischen Betrieb … Inhaltsverzeichnis zu „Waldorf-Pädagogik im Kindergarten “ Aus dem Inhalt: 1. Der Wechsel vom Kindergarten in die Schule ist ein besonderer Einschnitt, auch für die Familie. Jahrhunderts entwickelt hatte. Der Epochenunterricht gilt in der Waldorfpädagogik als wichtiges Werkzeug, um den Unterricht so ökonomisch wie möglich zu gestalten. Der Waldorfkindergarten versteht sich als "unmittelbarer Lernort". Ein ganz eigenständiges Projekt ist der erste jüdisch-arabische Kindergarten "Ein Bustan" in Tivon, der im Herbst 2005 eröffnete. Die individuelle Initiativbereitschaft - das Kapital sozialer Arbeit - , die insofern immer unsozial ist, als sie alle anderen Möglichkeiten des Handelns oder Entscheidens im Vollzug der Initiative ausschließt, wird heilsam eingebunden in den gesamten Organismus und von der ganzen Gemeinschaft getragen. Der Waldorfkindergarten erneuert immer wieder seinen sozialen Auftrag mit der erlebten Veränderung der Bedürfnisse der Kinder und Familien. Die Idee der Waldorfkindergartenpädagogik hat ihre Wurzeln in der Frage der sozialen Gestaltung des zwischenmenschlichen Lebens. Ein behütetes Umfeld, Möglichkeiten zur kreativen Entfaltung, musische Förderungund Naturspielzeuge … 3. Dazu gehören etwa der Verzicht auf Notenzeugnisse als Mittel zur Selektion, Handwerk und Kunst als Mittel der Erziehung einzusetzen oder die Koedukation. Beitrag lesen. Spielen, Leben und Arbeiten im Kindergarten Der Alltag im Waldorfkindergarten sieht für gewöhnlich so aus, dass die Kinder im Umfeld hauswirtschaftlich und handwerklich tätiger Erwachsener frei spielen, mithelfen, träumen, singen und Bilder malen – immer wieder abgelöst durch Phasen, in denen alle sich gemeinsam bewegen, einer Geschichte lauschen oder essen. So kann ein Boden entstehen, auf dem das, was dann einzelne oder wenige tun oder entscheiden, von der Gemeinschaft getragen ist. Dies bedeutet, dass im Vorschulalter der Lebensraum des Kindes sein eigentlicher Lernraum ist. Anthropologie und Entwicklungspsychologie sind keine statischen Größen, die in der Vergangenheit für die jeweilige Gegenwart beschrieben sind; sie haben nur Bedeutung, wenn sie immer wieder neu entstehen. Rhythmus ist der zeitliche Ausdruck eines Lebens, das bewusst gestaltet ist. Als Rudolf Steiner 1919 die erste Waldorfschule gründete, entsprang dieser Impuls dem Anliegen einiger Menschen, v.a. Ähnliche Themen zu "Waldorfkindergarten" Bildergalerie (4155) Bildung (239) Elternabend (4) Entspannung (49) Erntedank (21) Zusammenfassung des Montessori-Konzepts im Kindergarten: Basis ist der kindliche Forschungs- und Entwicklungsdrang, dem das Kind frei nachgehen darf Spezielle Materialien, die zum Lernen anregen Erziehende als Helfer Erziehung der Kinder bedingt die Selbsterziehung des Erziehers. Der Waldorfkindergarten erneuert immer wieder seinen sozialen Auftrag mit der erlebten Veränderung der Bedürfnisse der Kinder und Familien. Diejenigen, die sich über ihre funktionale Aufgabe als Pädagogen oder Eltern hinaus für das gesamte "Unternehmen Kindergarten" als Träger engagieren wollen, haben hier ein großes Feld der Gestaltung vor sich. Die neuesten Beiträge. So darf abschließend behauptet werden, dass der Waldorfkindergarten der Ort ist, an dem die erwachsenen Menschen sich bemühen, den erzieherischen Ruf der Kinder zu hören und bereit zu sein, von ihnen in jeglicher Hinsicht immer wieder zu lernen. Spielregeln, Absprachen, Statuten etc. Der Waldorfkindergarten will eine "Keimzelle der Kulturerneuerung" (Steiner) sein, Internationale Vereinigung der Waldorfkindergärten e.V. Hier liegt gleichzeitig der Schlüssel für die didaktische Konzeption des Waldorfkindergartens: Das Leben in einer Gruppe entspricht dann den Bedürfnissen der Kinder, wenn das Leben selbst und unmittelbar reichhaltig an natürlichen und selbstverständlichen menschlich - sinnvollen Handlungen, Erscheinungen und Begebenheiten ist, wenn quasi ein volles Lebensgeschehen stattfindet. Ziel dieser Schule war es, unabhängig von sozialem, kulturellem und gesellschaftlichem Hintergrund Kindern Zugang zu Bildung zu ermöglichen. Kindergarten Grundlegendes Spielmaterialien Fingerspiele Einmal in der Woche Im Kontakt mit Tieren Jahresfeste Jahreszeitentische Verschiedenes VORHANG AUF Reizvolle Angebote Ausbildungen Bazar der 1000 Kostbarkeiten Klassenfahrten Praktika Zeugnisprogramme Schulbegleitung Kurse Urlaub. Die Motive des pädagogischen Handelns urständen in den Bedürfnissen der anderen Menschen. So entstehen die verschiedenen "Zirkusnummern", die nötigen Assecoirs werden aus einfachen Gegenständen der Umgebung (Tüchern, Hölzern ...) geschaffen, zufällig in der Nähe befindliche kleinere Kinder werden für einen Moment als Zuschauer oder Zirkustiere integriert, liebevoll werden die Eintrittskarten auf kleine Papierstücke gemalt; zum Schluss gibt es für die ganze Kindergartengruppe eine Vorführung. persönlicher Kompetenz oder Zugehörigkeitsdauer zum Kindergarten. Das Studium musste Rudolf Steiner wegen finanzieller Schwierigkeiten jedoch nach acht Semestern ohne Abschluss 1883 beenden. (z.B. Die Individualität und Persönlichkeit des Kindes offenbart sich am deutlichsten im freien Spiel. Erziehungsfelder, Kinder mit besonderen Bedürfnissen, Integration, Entwicklungsverzögerungen, sonstige Störungen, Elternarbeit: Grundsätzliches, Überblicksartikel, Übergang von der Familie in die Tagesbetreuung, Gruppenleitung, Erzieherin-Kind-Beziehung, Partizipation, Beziehungsgestaltung, Gesprächsführung, Konflikte, Kita-Leitung, Organisatorisches, Teamarbeit, Öffentlichkeitsarbeit, Konzeptionsentwicklung, Qualität: Standards, Forderungen, Studien, Qualitätsfeststellung, Qualitätsmanagement, Kinderpfleger/in, Sozialassistent/in: Ausbildung, Beruf, Manfred Berger: Frauen in der Geschichte des Kindergartens. Ziele der Waldorfpädagogik Die Waldorfpädagogik hat das Ziel, menschliche Fähigkeiten hervorzurufen und zu pflegen die für ein harmonisches Zusammenleben auf Erden unerlässlich sind. Frühjahrstagung: "Im Menschen sich schauen" (12.02.-14.02.2021, RSS Hamburg Wandsbek) Waldorfpädagogik - eine Herausforderung. Sozialgestaltung im Sinne der Arbeit im Waldorfkindergarten heißt, Entscheidungskompetenzen an die Menschen und Menschengruppen zu binden, die auch die Verantwortung für diese Entscheidungen tragen und tragen können. Die Motive des pädagogischen Handelns urständen in den Bedürfnissen der anderen Menschen. Wenn Ursprung und Ziel des pädagogischen Geschehens die Qualität der Freiheit sein soll, muss die erzieherische Begegnung aus der freien Entscheidung des Pädagogen heraus gestaltet werden; es können somit keine weisungsgebundenen und weisungsabhängigen Handlungen die angestrebte Qualität ausmachen. 18,00 € Nur noch 11 auf Lager (mehr ist unterwegs). Bereits ab dem ersten Schuljahr steht deshalb neben den sachbezogenen Unterrichtsgebietern vor allem ein vielseitiger künstlerischer Unterricht auf dem Lehrplan. In seinem Aufsatz „Freie Schule und Dreigliederung“ schreibt Rudolf Steiner dazu: „Was gelehrt und erzogen werden soll, das soll nur aus der Erkenntnis des werdenden Menschen und seiner individuellen Anlagen entnommen sein. Anschließend besuchte Rudolf Steiner die Realschule in Wiener Neustadt und erhielt ein Stipendium, das ihm in den Jahren von 1879 bis 1883 in Wien das Studium der Mathematik sowie der Naturwissenschaften ermöglichte. Die Lehre, die Rudolf Steiner vertrat, legte er erstmals 1904 in dem Buch „Theosophie“ dar. Des Weiteren besuchte er Fächer in weiteren Lehrveranstaltungen, etwa in Geschichte, Literatur und Philosophie. Nach dem Vorbild dieser Schule entstanden schon rasch auch in anderen Orten Waldorfschulen. Schäfer, 2014). Nach dem Ersten Weltkrieg wirkte er auch politisch. Kurzum: Je voller und selbstredender das Leben im Kindergarten ist, desto anregender als "Lernfeld" ist die Umgebung für das Kind; wesentlich ist die Tatsache, dass das Leben "echt" ist und dass es dadurch Heiterkeit, Freude und Leichtigkeit verbreitet. Der Begründer der Anthroposophie blickt auf die individuelle Entwicklung des Kindes. So ist es zum Beispiel rhythmisch, wenn das Kind an dem Abend länger aufbleiben darf, an dem die Patentante, die ganz selten zu Besuch kommt, da ist. Es gibt kein anderes Lebensalter, in dem sie so zahlreich sind. Die Waldorfpädagogik wurde um 1920 durch Rudolf Steiner auf der Grundlage der von ihm selbst begründeten Anthroposophie entwickelt. Diese erweist sich zum einen als verlässliche Grundlage, ohne vorzuschreiben, wie sich Menschen in diesem oder jenem Falle zu verhalten haben, zum anderen eröffnet sie stets die Möglichkeit, die konkreten Aufgaben der jeweilig erlebten und aktuellen sozialen Realität aufzugreifen, ohne weltanschaulich oder dogmatisch sich gebunden zu fühlen. Dazu benötigt jedoch das Kind den Erwachsenen, der sich um dieses Motiv der Freiheit bemüht. Die Waldorfpädagogik geht zurück auf Rudolf Steiner (1861-1925), der gemeinsam mit Emil Molt 1918 für Arbeiterkinder in Stuttgart die erste Waldorfschule gründete. Als entscheidenden Faktor betrachtete Steiner die „Beobachtung“ des eigenen Denkens, was er als wichtigste Wahrnehmungsleistung eines Menschen bezeichnete. Da die Pädagogik des Waldorfkindergartens in ihrem Kern auf dieser intimen Beziehung zwischen Erwachsenem und Kind basiert, wird unmittelbar evident, dass das Verhältnis des Erwachsenen zu seinem Lebensumkreis das entscheidende Tor für die Erziehungsqualität wird. Damit ist verbunden, dass immer beteiligte und betroffene konkrete Menschen Verantwortung für das soziale Wesen Waldorfkindergarten innehaben, nie ist es ein formaler Beschluss von außen, dass irgendwo ein Kindergarten im Sinne der Waldorfpädagogik arbeiten soll. Soziale Aspekte des Waldorfkindergartens: Die Idee der Waldorfkindergartenpädagogik hat ihre Wurzeln in der Frage der sozialen Gestaltung des zwischenmenschlichen Lebens. Nahezu überall auf der Welt gibt es heute Waldorfkindergärten (ca. "Was ... erzogen werden soll, das soll nur aus der Erkenntnis des werdenden Menschen und seiner individuellen Anlagen entnommen sein." 1.500, davon ein Drittel in Deutschland); ihre Erscheinungsformen sind vielfältig: als "klassische" Kindergärten, als Tagesstätten, als Mutter-Kind- und Spielgruppen, als Krabbelgruppen, als Einrichtungen, die das Kind im Schulalter integrieren, als heil- und sonderpädagogische Einrichtungen, als Einrichtungen, in denen Kinder mit unterschiedlichen Entwicklungsschicksalen zusammenleben. Die Waldorfpädagogik orientiert sich an den Entwicklungsschritten des Menschen, die sich in Sieben-Jahres-Rhythmen vollziehen. Dies bedeutet jedoch keineswegs, dass die Kinder sich selbst überlassen werden, sondern vielmehr, dass sich die Erziehung im Kindergarten an den Jahreszeiten sowie den individuellen Fähigkeiten und Möglichkeiten der … ; Schneider 2018, S. 49 ff.). Der Grund: Seiner Meinung nach kann ein Mensch nur das völlig durchschauen, was er selbst denkt. Wenn natürlich nicht alle sozialen Prozesse immer harmonisch gelingen und - wie immer im Zwischenmenschlichen - individuelle Einseitigkeiten, Eitelkeiten, Machtbedürfnisse, Fehleinschätzungen oder Inkompetenzen auch im Leben des Waldorfkindergartens ihren Platz haben, zeigt doch die beinahe 80-jährige Geschichte des Waldorfkindergartens, dass der stete Versuch, diese Grundgesten des sozialen Organismus: individuelle Freiheit zu schützen, wo der Mensch aus seiner geistigen Intuition heraus arbeitet, sich brüderlich den Bedürfnissen der anderen verpflichtet zu fühlen und alle betroffenen Menschen gleich zu achten, wenn es um die gemeinsamen Spielregeln und Verabredungen geht. Bei der Waldorfpädagogik handelt es sich um eine Form der sogenannten Reformpädagogik, die um 1920 von Rudolf Steiner nach der Grundlage der Anthroposophie entwickelt wurde. Des Weiteren entwickelte Rudolf Steiner in den Nachkriegsjahren eigene Ideen und erwies sich in zahlreichen Lebensbereichen als Erneuerer und Impulsgeber. Im Sinne der sozialen Dreigliederung versucht Steiner, die Grundsätze der Freiheit der Kultur, die Gleichheit in der politischen Gemeinschaft und die Brüderlichkeit im wirtschaftlichen Leben in die Praxis umzusetzen. In jenen Jahren befand sich Rudolf Steiner in einer ernsthaften finanziellen Notlage und die Gerüchteküche kolportierte, dass er Alkoholiker sei. Vielmehr soll der Unterricht inhaltlich so vertieft werden, dass er sich mit den Lebensfragen eines jungen Menschen verbinden lässt und Antworten auf alle wichtigen Fragen gibt. An den meisten Schulen sind die jeweiligen Beiträge nach dem Einkommen der Eltern gestaffelt. Die Begründung für dieses Phänomen ist die, dass die Vorstellung, die das Kind entwickelt, gebunden ist an die sinnliche Wahrnehmung. Waldpädagogik und die Grundbedürfnisse von Kindern - Pädagogik / Kindergarten, Vorschule, frühkindl. Der Waldorfkindergarten - Pädagogik / Kindergarten, Vorschule, frühkindl. Im Grunde versteht sich die Anthroposophie also als Anregung, in den verschiedensten Lebensgebieten diesen Forschungsweg zu beschreiten. Erziehung und Forschung sind keine getrennten Vorgänge. In seiner Entwicklungspsychologie charakterisiert Rudolf Steiner dieses Phänomen der kindlichen Persönlichkeit mit den Worten, dass das Kind "ganz Sinnesorgan" ist. Der Jugendliche möchte nun den Sinn und Zweck der Dinge und auch seines eigenen Lebens erforschen. in Sao Paulo und Oslo liegen große Unterschiede, auch zwischen der konkreten Lebensgestaltung zweier Gruppen in einem Kindergarten. Es ist unumstritten, dass der Mensch um so mehr lernt, je jünger er ist. Der wiederkehrende Ablauf der Zeremonie beim Zu-Bett-Bringen, gewissermaßen der Ritus, ist das Sicherheit-Verleihende. Das Kind steht in intimer Beziehung zu den ihm verbundenen Erwachsenen und ist angewiesen auf die Gestaltung eines Freiraums, den diese schaffen und vorbilden. Zum "Lernbegriff" des Waldorfkindergartens. Waldorfpädagogik Die Waldorfpädagogik beruht auf dem Menschenbild der Anthroposophie von Rudolf Steiner. Allerdings sind in den vergangenen Jahren einige Waldorfschulen dazu übergegangen, auch hier in einem stärkeren Ausmaß Epochenunterricht durchzuführen. Den höchsten Zustand des Menschen sieht Friedrich Schiller dann erreicht, wenn der Mensch seinen Spieltrieb freisetzt; dieser Zustand ist dann gegeben, wenn die beiden Nötigungen und Fremdbestimmungen des Stoff- und des Formtriebs überwunden sind, wenn also nicht die sinnliche Umgebung nötigt und wenn nicht von außen auf die innere Bestimmung formend eingewirkt wird. Waldorfpädagogik im Kindergarten In der Waldorfpädagogik geht man davon aus, dass ein Kind hauptsächlich durch Nachahmung lernt. Konzipiert hatte er dieses pädagogische Prinzip für eine Stuttgarter Betriebsschule, die von den Kindern der Arbeiter und Angestellten der Waldorf-Astoria-Zigarettenfabrik besucht wurde. Die Mitglieder waren auf der Suche nach einem neuen spirituellen Weltbild. die Zubereitung der täglichen Mahlzeiten, das Decken des Tisches, das Reinigen und Aufräumen der Wohnung, das Schmücken der Wohnung, wenn es entsprechende Anlässe gibt, die Gestaltung der Wohnung in der Art, dass sich die betroffenen Menschen in ihr wohl fühlen, das herzliche Empfangen von "Besuch", wenn z.B. Daraus wiederum leitete Rudolf Steiner ab, dass der Mensch gleichberechtigt in Denken, Fühlen und Wollen geschult werden müsse. Der Erwachsene bildet eine menschliche Qualität vor, schafft gewissermaßen einen mehr oder weniger großen Entwicklungsraum, in dem sich das Kind frei und unbewusst selbstbestimmt bewegt.